16. August – Sperrsignal

Der Bahnhof Grünberg verfügte über 3 Sperrsignale. Zwei davon für die Gruppenausfahrt nach Gießen aus Gleis 3 und 4.

Da habe ich mich mal an die Weinert-Bausätze gemacht und die Signale FREMO-konform in einen Wattenscheider Schacht eingebaut. Die Signale sind mittels einer LED beleuchtet.

Jetzt folgen noch die 8 Hauptsignale.

11. Juni – Rückschlag

Geplant war, am Fronleichnam-Wochenende mit dem Verlegen der Gleise zu beginnen. Das Zusammenstellen der Module funktioniert schon gut. Der Bahnhof passt so gerade eben quer in den Raum. Nur der Abzweig nach Lollar sitzt aus Platzgründen noch nicht an der richtigen Stelle.

Die Übertragung von der CAD-Zeichnung auf die Module hat mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht. Aber auch das haben wir gemeistert.

Leider stellte sich aber auch heraus, dass die Moduloberflächen, speziell an den Modulübergängen, nicht plan, sondern bauchig sind. Die Höhendifferenz betrug bis zu 2 mm.

Um den Mangel zu beheben, haben wir zuerst noch versucht, zusätzliche Spanten einziehen. Das hat aber nicht den erwünschten Erfolg gebracht. Die Vermutung war, dass das überschüssige Material in der Platte zu den Beulen führt. Deshalb haben wir testweise, zur Entlastung, Schnitte in die Platte gesägt. Das Material der 6,5 mm starken Platten bog sich dann bis 5 mm hoch. Die ganzen Platten stehen unter starken Spannungen, die zu Verwerfungen führen, welche auch mit zusätzlichen Spanten nicht in den Griff zu bekommen sind.

Danach haben wir dann den Beschluss gefasst, alle Platten zu entfernen und durch 9 mm-Multiplexplatten zu ersetzen. Die neu gekauften Platten sind von deutlich besserer Qualität und liegen allein wegen des höheren Gewichts plan auf dem Rahmen.

Zusätzlich wurden an den Enden noch 5 cm-Streifen eingezogen, um Sprungschanzen an den Modulenden sicher zu vermeiden. Da wir den Bahnhof in „fine“ bauen wollen, müssen gerade die Modulkästen als Basis solide gearbeitet sein. Auch solche Rückschläge muss man meistern, wenn das Ergebnis am Ende stimmig sein soll.

5. Juli Schwellen für die Drehscheibengrube

Wanderschutz für den Laufkranz

Nach etwas längerer Recherche musste ich für mich feststellen, dass der Bausatz der kleinen Drehscheibe einen – für mich – kleinen Makel hat. Die Kleineisen lagen direkt auf dem Betonboden der Grube auf. Ich hatte im Internet nur ein Bild einer in Deutschland gebauten Drehscheibe gefunden bei der die Kleineisen direkt im Boden befestigt waren. Alle anderen gefundenen Bilder hatten Holzschwellen, auf welche die Kleineisen geschraubt waren.

Da eventuell noch an eine Brückenverlängerung zum Drehen von der BR 38.10 gedacht wird, habe ich mich dazu entschlossen, die Schwellen einzubauen. Die gesamte Brücke kommt dadurch zwei Millimeter höher, bekommt deswegen aber auch einen Königsstuhl in Betonbauweise in der Mitte der Grube mit ebenfalls 2 mm Höhe. Das macht die Sache meines Erachtens nach vorbildlicher.

Die Löcher für die mitgelieferten Kleineisen aus Kunststoff habe ich durchgebohrt, um nach dem Aushärten des Klebers die Schwellen von der Rückseite zu Bohren. Quasi die mitgelieferte Lehre.

Mit Schwellen.

4. Juli – Ein hartes Stück Arbeit…

Die Zungen der ersten EW 300 – 1:9 sind eingepasst.

… war es, das Zungenpaar der EW 300 – 1:9 anzufertigen und so an die Weiche anzupassen, dass ein H0fine-Radsatz ohne Verzögerung durch beide Stränge der Weiche hindurchrollt. Deshalb sieht auch das Vorbild am Beginn der Zungen ein erweitertes Spurmaß von 1.440 mm vor; das wurde auch im Modell umgesetzt.