18. März bis 15. April 2020 – Holz kaufen

18. März 2020 Die Planung ist jetzt final, die Kästen sind konstruiert. Wir haben uns als Material für die Modulkästen für Multiplex entschieden. 12 mm für Kopfprofile und Seiten, 6,5 mm für den Deckel. Innen noch zwei Querspanten aus 9 mm. Die Kästen sollen 10 cm plus 6,5 mm hoch werden. Weniger als 10 cm schneidet der Baumarkt nicht zu. Der Zuschnitt ist durch die Nutzung einer vertikalen Plattensäge recht maßhaltig und vor allem winkelig.

Es sollen 6 Kästen von 1,3 m Länge und 60 cm Breite werden. Der 7. Kasten mit dem Abzweig nach Lollar wird nur 50 cm breit. Die Module 2, 3, 5 und 6 sind rechtwinkelige Kästen, 1, 4 und 7 abgeschrägt. An den Enden verbauen wir F96-Profile.

Ab in den Baumarkt, doch das Holz ist nicht vorrätig, also wird vorbestellt.

Am 25. März ein Anruf vom Baumarkt, Bestellung wegen der Corona-Krise vorläufig nicht lieferbar.

Gibt es Alternativen?

So richtig haben uns die Angebote im Internet nicht überzeugt. Dann am 15. April überraschend doch noch der Anruf aus dem Baumarkt: Das Holz ist fertig zum Abholen.

Jetzt kann es endlich losgehen…

Motivation

Beim Erstellen des Fahrplans für Flegessen 2019 ist mir aufgefallen, dass es keinen wirklich geeigneten Abzweigbahnhof in der H0Fine-Gruppe gibt. Auch wenn hinter einen der üblichen Unterwegsbahnhöfe ein Abzweig gehangen wird – es fehlt in den Bahnhöfen einfach an Gleisen, um genügend Verkehr auf die abzweigende Nebenbahn zu bringen, ohne dass der Hauptast verkümmert. Das macht dann schnell keinen Spaß mehr und ist auch nicht wirklich vorbildgerecht.

Also langer Rede kurzer Sinn, ein schlanker, kleiner Abzweigbahnhof muss her. Was muss so ein Teil können:

  • 3 Bahnsteiggleise für Personenzüge. Bei einer Zugkreuzung auf dem Hauptast soll der Anschluss für die Nebenbahn schon bereitstehen.
  • Zusätzlich muss noch Platz für einen weiteren Güterzug im Bahnhof sein.
  • Ladestraße, Rampe und eine Güterabfertigung, aber keine große Anzahl Ladestellen.
  • Etwa Platz, um noch eine Gruppe Güterwagen abzustellen.

Nach Recherche in Büchern, Zeitschriften und Internet ist uns der Bahnhof Grünberg auf der Strecke Fulda – Gießen ins Auge gefallen. Bis 1966 zweigte dort die Lumdatalbahn nach Lollar ab. Bis Mitte der 50 Jahre gab es sogar noch einen Anschluss an den Kleinbahnbahnhof der Butzbach-Licher-Eisenbahn.

Der Bahnhof hat von der Einfahrweiche bei km 22.9 bis zur Ausfahrt bei km 23.5 eine Länge von 600 m. Das entspricht 6,9 m im Modell. Im Bahnhof liegen 12 einfache Weichen, 2 DKW, 2 Gleissperren und 1 Drehscheibe. Es gibt Einfahr- und Ausfahrsignale.